Bezeichnung fr
Fast-Ethernet-Netzwerke unter Verwendung von Twisted-Pair-Kabeln mit 4
Adern und RJ45-Steckverbindungen. 100Base-T setzt auf eine sternfצrmig
angeordnete Netzwerkstruktur, d.h. die Netzwerkkabel drfen nicht
verzweigt werden.
100Base-T ermצglicht eine bertragungsrate von 100 MBit/s. Der Abstand
zwischen einem Netzwerkgerהt und einem Hub darf maximal 100 Meter, der
zwischen zwei Hubs hצchstens 5 Meter betragen. Bei grצeren Entfernungen
werden Repeater, Router oder Bridges benצtigt.
100Base-T ist abwהrtskompatibel zu 10Base-T. 10Base-T-Netzwerkgerהte
bremsen allerdings alle an einem Hub angeschlossenen Netzwerkgerהte auf
eine bertragungsgeschwindigkeit von 10 MBit/s. Um dies zu vermeiden,
sollte bei Verwendung von Netzwerkgerהten nach 10Base-T ein Switch zum
Einsatz kommen.
Bezeichnung fr
Fast-Ethernet-Netzwerke unter Verwendung von Twisted-Pair-Kabeln mit 4
Adern und RJ45-Steckverbindungen.
10Base-T wird kaum noch verwendet. Es wurde weitgehend durch das
schnellere 100Base-T (Fast Ethernet) ersetzt. Grundsהtzlich ist der
Aufbau eines 10Base-T-Netzes identisch mit dem eines 100Base-T-Netzes.
Viele Netzwerkgerהte werden mittlerweile so konzipiert, dass sie
erkennen, ob sie sich in einem 10Base-T- oder in einem
100Base-T-Netzwerk befinden und arbeiten dann gemה der Spezifikationen
des jeweiligen Netzes. Gerהte die ausschlielich 100Base-T beherrschen,
kצnnen in 10Base-T-Netzen nicht eingesetzt werden.
Im analogen Telefonnetz
werden die Informationen ber die angefallenen Verbindungsentgelte durch
den 16 kHz-Gebhrenimpuls bermittelt. Auch an einem ISDN-Anschluss
benצtigt ein analoges Endgerהt zur Anzeige der Verbindungsentgelte
weiterhin dieses Signal. Dazu muss der a/b-Wandler, an dem das Endgerהt
betrieben wird, die digitalen Tarifinformationen in entsprechende
analoge Signale umwandeln.
Wird das analoge Endgerהt an einem a/b-Wandler ohne diese Funktionalitהt
betrieben, so kann es trotz am ISDN-Anschluss vorhandener digitaler Gebhreninformationen
keinerlei Verbindungsentgelte anzeigen.
Mit dieser Richtlinie der Deutschen Telekom werden die Spezifikationen
fr einen T-DSL Anschluss beschrieben. Speziell beschreibt sie die
nutzerseitige Schnittstelle der von der Deutschen Telekom eingesetzten
Splitter. Diese Schnittstelle wird von der Deutschen Telekom mit U-R2
bezeichnet.
Mit der U-R2-Schnittstelle hat die Deutsche Telekom einen Standard
geschaffen, den Hersteller von ADSL-Controllern bzw. ADSL-Modems in
Deutschland beachten mssen, wenn ihr Gerהt an einem T-DSL-kompatiblen
Anschluss betrieben werden soll. Mittlerweile verfgen auch die meisten
anderen Netzbetreiber in Deutschland ber ADSL-Anschlsse mit einer
U-R2-kompatiblen Schnittstelle.
1TR6 ist das ursprnglich von der Deutschen Telekom an ISDN-Anschlssen
verwendete Protokoll fr den D-Kanal. Im Zuge der europהischen
Harmonisierung wird 1TR6 seit den 90er Jahren schrittweise durch das
leistungsfהhigere europהische D-Kanal-Protokoll DSS1 ersetzt. 1TR6 wird
auch als nationales ISDN und DSS1 als Euro-ISDN bezeichnet. Bis zum 31.
Dezember 2005 soll die Umstellung der 1TR6-Anschlsse auf DSS1
abgeschlossen sein.
Beide Protokolle sind zueinander nicht kompatibel, sodass die am
1TR6-Anschluss eingesetzten ISDN-Gerהte nach Umstellung des Anschlusses
auf DSS1 nicht weiter verwendet werden kצnnen.
Zahlreiche Leistungsmerkmale von DSS1-Anschlssen sind bei 1TR6 nicht
verfgbar. Dazu gehצren u.a. die Merkmale Anklopfen,
Anrufweiterschaltung, Dreierkonferenz und Rckruf bei Besetzt. Endgerהte
werden beim D-Kanal-Protokoll 1TR6 ber Endgerהteauswahlziffern (EAZ)
adressiert.
Abkrzung fr Fifth
version of AT&T's Electronic Switching System (dt. elektronisches
Ortsvermittlungssystem von AT&T, 5. Version).
Das in dem Vermittlungssystem von AT&T eingesetzte ISDN-Protokoll fr
den D-Kanal wird gleichfalls mit 5ESS bezeichnet. Es kommt vor allem in
den USA zum Einsatz. Wie auch an den ISDN-Anschlssen, die das nationale
amerikanische D-Kanal-Protokoll NI1 einsetzen, sind hier lediglich Datenbertragungen
mit einer Geschwindigkeit von 56 kBit/s gegenber 64 kBit/s bei DSS1 und
1TR6 mצglich. Die verbleibenden 8 kBit/s werden zur bermittlung der
Steuerdaten verwendet, da beide Protokolle keinen separaten D-Kanal
vorsehen. Zudem verfgen viele dieser Anschlsse nur ber einen B-Kanal.
Bezeichnung fr eine
beschleunigte WLAN-Variante basierend auf IEEE 802.11g
Das Verfahren 802.11g++ stellt einen so genannten Turbo-Modus fr den
WLAN-Standard IEEE 802.11g dar. Durch den Einsatz spezieller
Beschleunigungsverfahren (Frame Bursting, Packet Aggregation) wird
hierbei die maximale Bruttodatenbertragungsrate auf 125 MBit/s erhצht -
gegenber 54 MBit/s bei einer Funkkommunikation gemה IEEE 802.11g.
Daraus resultierend steigt die maximale Nettodatenbertragungsrate um
etwa 35 Prozent von ca. 25 MBit/s auf ca. 34 MBit/s.
Befinden sich in einer WLAN-Funkzelle mehrere Gerהte, die den
Turbo-Modus 802.11g++ untersttzen, so kצnnen diese untereinander mit
einer hצheren Geschwindigkeit kommunizieren. Prinzipbedingt kommt es in
der Folge allerdings zu leichten Benachteiligungen von allen anderen
Gerהten innerhalb der WLAN-Funkzelle, sofern diese den Turbo-Modus nicht
untersttzen.
Da es sich bei 802.11g++ lediglich um eine nichtstandardisierte
WLAN-Varinate handelt, funktioniert dieser Turbo-Modus nur zwischen dafr
vorgesehenen Gerהten ein- und desselben Gerהteherstellers, denn selbst
bei Einsatz identischer Chipsהtze wird die Umsetzung der in 802.11g++
definierten Verfahren bei jedem Hersteller leicht voneinander abweichen.
Die Anschlsse von TK-Anlagen
fr analoge Endgerהte werden als a/b-Ports bezeichnet. Einem a/b-Port
kצnnen bis zu drei externe Rufnummern (MSNs) zugeordnet werden. Auerdem
verfgt er ber eine interne Nebenstellennummer. Welche ISDN-Leistungsmerkmale
an einem a/b-Port verfgbar sind, wird durch den Funktionsumfang und die
Konfiguration der TK-Anlage festgelegt.
Wie an einem analogen Telefonanschluss kצnnen an einem a/b-Port mehrere
TAE-Anschlussdosen und mehrere analoge Endgerהte angeschlossen werden.
Die Gerהte reagieren jedoch gleichzeitig auf alle dem Port zugeordneten
Rufnummern und bermitteln in das ISDN-Netz die gleiche abgehende
Rufnummer. Zudem ist immer nur eine Verbindung je Port mצglich. Die
Anzahl der an der TK-Anlage gleichzeitig mצglichen externen Verbindungen
werden durch die Art des ISDN-Anschlusses, an dem die Anlage betrieben
wird, bestimmt.
Ein a/b-Wandler (auch
a/b-Adapter oder ISDN-Terminaladapter) wandelt die digitale
Informationen aus dem ISDN-Netz in analoge Signale um. Durch den Einsatz
eines solchen Wandlers kצnnen analoge Endgerהte an einem ISDN-Anschluss
weiterhin verwendet werden.
a/b-Wandler werden meist innerhalb von TK-Anlagen verbaut. Die Anschlsse
der TK-Anlagen fr analoge Endgerהte werden als a/b-Ports bezeichnet.
Die Buchstaben a/b stehen fr die fortlaufende Bezeichnung der Adern
einer Zweidrahtleitung.
Abkrzung fr Advanced
Audio Distribution Profile; Bluetooth-Profil
A2DP ist ein Bluetooth-Profil, das die bertragung von Stereo-Audiodaten
zwischen zwei Gerהten - z.B. zwischen einem PC und einem Kopfhצrer -
ermצglicht.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Senders und das andere die Rolle des
Empfהngers. Die Rolle des Senders wird mit dem Krzel A2DP-SRC (Source,
dt. Quelle) bezeichnet, die des Empfהngers mit A2DP-SNK (Sink, dt. Senke).
Access Point (dt.
Zugangspunkt) ist die Bezeichnung fr ein Gerהt, das drahtlose Netze mit
anderen meist drahtgebundenen Kommunikationsnetzen verbindet. Ein Gerהt
mit einer solchen Brckenfunktion zwischen physikalisch unterschiedlich
gearteten Netzen wird auch als Bridge bezeichnet. In Piconetzen
(Bluetooth-Kleinstfunkzellen) ermצglicht der Access Point angemeldeten
Bluetooth-Gerהten Kommunikations und Breitbandnetze wie ADSL oder Cable
zu nutzen.
Access Points kצnnen fr einen reinen Bridge-Modus konzipiert sein oder
darber hinaus als Router agieren. Beim Bridge-Modus wird eine externe
Verbindung immer genau einem Bluetooth-Gerהt auf Anforderung zugeordnet.
Dabei bleibt es dem anfordernden Gerהt berlassen, wie es den vom Access
Point bereitgestellten Kommunikationskanal verwendet. Es steuert alle
Aktionen bezglich des externen Kommunikationskanals selbst - der Access
Point verhהlt sich vצllig transparent, fhrt also die Steuerkommandos
aus und reicht die Datenpakete in beiden Richtungen lediglich weiter.
Ein Access Point kann aber zusהtzlich die Mצglichkeit zur Verfgung
stellen, dass mehrere angemeldete Bluetooth-Gerהte einen einzelnen
externen Kommunikationskanal gemeinsam nutzen. Dadurch kצnnen sie sich
z.B. eine Internetverbindung zu einem ADSL-Internetanbieter teilen. Bei
einer gemeinsamen Nutzung der bereitgestellten Verbindung ist es
erforderlich, dass der Access Point die Kommunikation zwischen dem
bereitgestellten Kommunikationskanal und den Bluetooth-Gerהten
kontrolliert und koordiniert. Alle Steuerkommandos wie der
Verbindungsaufbau, die Anmeldung und der Verbindungsabbau werden vom
Access Point ausgefhrt.
Ein Ad-hoc-Netzwerk
zeichnet sich durch sein unkompliziertes Zustandekommen aus. Es sind
zuvor keine aufwendigen Konfigurationen bei den beteiligten Partnern
notwendig. Ad-hoc-Netzwerke finden sich bei verschiedenen
Funktechnologien.
Bei Bluetooth kצnnen Gerהte, sobald sie gegenseitig innerhalb ihrer
Funkreichweite liegen, spontan ein solches Ad-hoc-Netzwerk in Form eines
Piconetzes bilden. Zur Etablierung oder zum Beitritt zu einem Piconetz
ist es lediglich beim ersten Aufeinandertreffen von zwei
Kommunikationspartnern notwendig, dass diese einen wenige Sekunden
wהhrenden Prozess des gegenseitigen "Kennenlernens" durchlaufen. Dieser
Prozess beinhaltet die drei Phasen Inquiry, Paging und Pairing. Im
Verlaufe dieses Prozesses muss mצglicherweise ein Kennwort als
Zugangsberechtigungscode eingegeben werden. Bei allen knftigen
Aufeinandertreffen der beiden Bluetooth-Gerהte ist auch diese
Benutzeraktion nicht mehr notwendig.
Abkrzung fr Asymmetric
Digital Subscriber Line (dt. Asymmetrische digitale
Teilnehmeranschlussleitung)
ADSL ermצglicht die Nutzung der Infrastruktur des vorhandenen
Telefonnetzes fr Breitbanddienste. Auf den Kupferdoppeladern der
analogen und digitalen Telefonanschlsse (POTS bzw. ISDN) werden bei
ADSL zusהtzlich Daten fr Internetdienste bertragen. Dazu wird das von
ADSL genutzte Frequenzspektrum in mehrere Bereiche aufgeteilt. Zwischen
dem Teilnehmeranschluss und der Ortsvermittlungsstelle kצnnen die
Telefonie- und Datensignale so problemlos nebeneinander transportiert
werden. Fr die Trennung bzw. Zusammenfhrung der Signale sorgt auf
beiden Seiten ein Splitter (ISDN) bzw. Filter (analog).
Asymmetrisch ist bei ADSL die maximal erreichbare bertragungsrate in
beide Richtungen - Upstream und Downstream. Fr den Upstream stehen bei
ADSL (Version 1.0) maximal 1,5 MBit/s zur Verfgung und fr den
Downstream 8 MBit/s. Da die erreichbare bertragungsrate mit steigender
Entfernung zwischen Ortsvermittlungsstelle und Teilnehmer abnimmt, sind
diese Werte in der Praxis meist nicht zu erreichen.
Die derzeit angebotenen asymmetrischen DSL-Varianten, bei denen in der
Praxis fr den Upstream bis zu 500 kBit/s und fr den Downstream bis zu
2400 kBit/s zur Verfgung stehen, eignen sich vor allem fr private
Nutzer und kleinere Unternehmen, die auf ihrem PC keine aufwהndigen und
hהufig angeforderten Internetinhalte fr andere Nutzer zur Verfgung
stellen.
Erst mit ADSL2plus (auch als ADSL2+ bezeichnet) sind wesentlich hצhere
Datenraten erreichbar. Bei einem maximalen Downstream von bis zu 24 MBit/s
kצnnen ber ADSL2plus auch so genannte Triple Play-Dienste angeboten
werden. Der Begriff Triple Play bezeichnet dabei die Mצglichkeit
Telefoniedienste, Internetzugriff und den Zugriff auf Fernsehprogramme
bzw. Videos ber einen Breitbandanschluss gleichzeitig anbieten zu
kצnnen.
Bei dieser ADSL-Variante wird der ADSL-Anschluss parallel zu einem ISDN-Telefonanschluss
auf ein und derselben Zweidrahtleitung betrieben. Das von ISDN-Anschlssen
genutzte Frequenzspektrum weicht von dem der analogen Anschlsse (POTS)
ab. Daher differiert auch das von ADSL over ISDN und ADSL over POTS
genutzte Frequenzspektrum.
In der Schweiz wird meist ADSL over ISDN genutzt, da das ISDN-Frequenzspektrum
auch die von der analogen Telefonie genutzten Frequenzen enthהlt. Damit
eignet sich ADSL over ISDN nicht nur fr ISDN-Anschlsse, sondern ebenso
fr den Betrieb von analogen Anschlssen. Lediglich in Netzen, in denen
keine ISDN-Technologie verwendet wird, ist der Einsatz von ADSL over
POTS sinnvoll.
Alle an einem ADSL-Anschluss verwendeten Gerהte (Splitter,
ADSL-Controller bzw. ADSL-Modem) mssen explizit fr die jeweilige ADSL-Variante
ausgelegt sein.
Bei dieser ADSL-Variante wird der ADSL-Anschluss parallel zu einem
analogen Telefonanschluss auf ein und derselben Zweidrahtleitung
betrieben. Das von analogen Anschlssen (POTS - Plain Old Telephony
Service) genutzte Frequenzspektrum weicht von ISDN ab. Daher differiert
auch das von ADSL over POTS und ADSL over ISDN genutzte Frequenzspektrum.
ADSL over POTS wird in der Schweiz kaum verwendet, denn das ISDN-Frequenzspektrum
enthהlt auch die von der analogen Telefonie genutzten Frequenzen. Damit
eignet sich ADSL over ISDN ebenso fr den parallelen Betrieb von
analogen Anschlssen. Lediglich in Netzen, in denen keine ISDN-Technologie
verwendet wird, ist der Einsatz von ADSL over POTS sinnvoll.
Ein ADSL-Controller ist
eine elektronische Baugruppe, die einem PC den Zugriff auf einen ADSL-Anschluss
gestattet. ADSL-Controller sind entweder auf internen ADSL-Karten (fr
den PCI-Bus) oder in externen ADSL-Modems (mit USB- oder Ethernet-Anschluss)
verbaut.
Bei ADSL-Verbindungen
unterscheidet man zwei bertragungsverfahren, die mit unterschiedlichen
Methoden der Datenpufferung arbeiten: Interleaved Path und Fast Path.
Beim bertragungsverfahren Interleaved Path werden die Daten mehrerer
aufeinander folgender Datenblצcke untereinander verwrfelt und auf diese
Weise ineinander verschrהnkt (Interleaving). Daten, die ursprnglich in
einem Datenblock lagen, werden so auf mehrere Datenblצcke verteilt. Der
Empfהnger bringt die Daten wieder in die korrekte Reihenfolge. Dieses bertragungsverfahren
ermצglicht bei kurzzeitigen bertragungsstצrungen Fehlerkorrekturen und
kommt sehr hהufig zum Einsatz. Interleaving erhצht zwar die
Zuverlהssigkeit der Datenbertragung, verlהngert allerdings die bertragungsdauer
der Datenpakete sprbar.
Das bertragungsverfahren Fast Path hingegen schickt die Datenblצcke in
der ursprnglichen Reihenfolge ab. Ein bestimmter Datenblock erreicht
den Empfהnger schneller, da das Umsortieren entfהllt und die aufeinander
folgenden Daten nicht mehr ber den gesamten Datenstrom verteilt sind.
Der Vorteil von Fast Path liegt daher in den krzeren Ping-Zeiten. Kurze
Ping-Zeiten sind vor allem fr Online-Spieler von Vorteil, da sie
schnellere Reaktionen ermצglichen.
Beide bertragungsverfahren setzen herkצmmliche Fehlerkorrekturverfahren
ein und sind daher recht fehlerrobust und entsprechend stabil im
Alltagsbetrieb. Fast Path unterscheidet sich vom bertragungsverfahren
Interleaved Path lediglich durch den Verzicht auf Interleaving, also die
zusהtzliche Sicherung gegen Stצrimpulse.
Auf ein und derselben
Leitung ist die Reichweite eines ADSL-Signals deutlich geringer als die
eines Signals der analogen oder der digitalen Telefonie (POTS bzw.
ISDN). Generell ist das Signaldהmpfungsverhalten von elektrischen
Leitern abhהngig von der Kabellהnge, vom verwendeten Querschnitt der
Adern und von der Frequenz des zu bermittelnden Signals. Je geringer
der Querschnitt der Adern und desto hצher die Frequenz des zu bermittelnden
Signals ist, desto hצher fהllt auch die Signaldהmpfung aus. Die
Verlegung der Kupferkabel in Bndeln von mehreren hundert Doppeladern
verursacht auerdem eine hohe Fehleranfהlligkeit durch bersprecheffekte.
Diese bersprecheffekte fhren zu einem Stצranteil im Nutzsignal, der
auch als Rauschen bezeichnet wird.
Fr die Verwertbarkeit des Nutzsignals beim Endkunden ist es notwendig,
dass das Signal ber einem bestimmten Pegel liegt. Der Nutzanteil des
empfangenen Signals muss auerdem vom Rauschen noch unterscheidbar sein.
Dazu muss der Pegel des Nutzsignals um einen bestimmten Wert hצher sein
als der des Rauschens, man spricht daher vom Signal-Rausch-Abstand. Da
die bersprecheffekte mit den Frequenzen und dem Signalpegel steigen,
ist sowohl der Signalpegel als auch die Anzahl der fr ADSL genutzten
Doppeladern in einem Kabelstrang begrenzt. Die maximale Entfernung
zwischen Ortsvermittlungsstelle und Teilnehmer darf in Abhהngigkeit von
der Datenrate daher 1 bis 5 km nicht berschreiten.
ADSL2, auch mit ADSL 2nd Generation bezeichnet, wurde im Mהrz 2003 als
Nachfolgestandard von ADSL verabschiedet. Gleichzeitig konnte mit
ADSL2plus (bzw. ADSL2+) auch eine ADSL2-Variante verabschiedet werden,
die ber die bei ADSL2 schon erreichten Fortschritte zum Teil nochmals
deutlich hinausgeht.
ADSL2 bietet gegenber der ersten ADSL-Generation vor allem
Optimierungen, die bewirken, dass damit auch solche Anschlsse mit ADSL
versorgt werden kצnnen, die sich bei ADSL v1.0 noch knapp auerhalb des
Versorgungsbereiches einer Vermittlungsstelle befanden. Durch die mit
200 Metern auf den ersten Blick zwar nur unwesentlich erhצhte Reichweite
kann der Abdeckungsbereich einer Vermittlungsstelle nicht unerheblich
ausgeweitet werden.
ADSL2 ist auch erheblich robuster als ADSL v1.0, da es bei Stצrungen
einzelner Trהgerfrequenzen diese einfach temporהr abschalten kann (32
Trהger kצnnen fr den Upstream und 190 Trהger fr den Downstream
verwendet werden). Bei ADSL v1.0 ist dies nicht mצglich - hier kommt es
statt dessen zum Verlust der ADSL-Synchronisation mit der Folge, dass
die Verbindung - beginnend mit der erneuten ADSL-Synchronisation zum
DSLAM in der Vermittlungsstelle - vollstהndig neu ausgehandelt werden
muss. Dagegen vermeidet ADSL2 Synchronisationsverluste und nimmt dafr
lieber vorbergehende Einschrהnkungen bezglich der nutzbaren Bandbreite
in Kauf.
ADSL2 bietet zudem mit maximal 12 MBit/s im Downstream eine gegenber
ADSL v1.0 sprbar erhצhte Bandbreite und dies ohne wie bei ADSL2plus den
genutzten Frequenzbereich auszuweiten. ADSL2plus kann dagegen durch die
Ausweitung des fr den Downstream genutzten Frequenzbereiches bei der
Bandbreite nochmals erheblich auf maximal 24 MBit/s zulegen.
Die beiden Standards ADSL2 und ADSL2plus sind vollstהndig
abwהrtskompatibel, d.h. Endgerהte gemה ADSL v1.0 kצnnen auch an
ADSL2-Anschlssen betrieben werden, ohne jedoch die Vorteile von ADSL2
nutzen zu kצnnen.
ADSL2plus (bzw. ADSL2+) ist Teil des im Mהrz 2003 als Nachfolgestandard
von ADSL verabschiedeten ADSL2-Standards. ADSL2plus geht dabei ber die
bei ADSL2 schon erreichten Fortschritte zum Teil nochmals deutlich
hinaus.
Neben den Optimierungen von ADSL2 bezglich der Robustheit und
Reichweite bietet ADSL2plus eine Verdopplung des fr den Downstream
genutzten Frequenzbereiches und damit auch eine Verdopplung der maximal
erreichbaren Bandbreite im Downstream auf 24 MBit/s, von 12 MBit/s bei
ADSL2. Wהhrend ADSL und ADSL2 insgesamt fr ADSL-Signalanteil den
Frequenzbereich zwischen 138 und 1.104 kHz nutzen - davon den Bereich
zwischen 276 und 1.104 kHz fr den Downstream, kann ADSL2plus fr den
Downstream auf den Frequenzbereich zwischen 276 und 2.208 kHz zurckgreifen.
ADSL2plus bietet genauso wie ADSL2 die Mצglichkeit mehrere Doppeladern
auf ATM-Ebene so zu bndeln, dass diese fr alle Protokollschichten
letztlich eine einzige ADSL-Verbindung darstellen. Durch diese als
Bonding bezeichnete Technik kann die Bandbreite nochmals erheblich
ausgeweitet werden. Wie auch der Standard ADSL2 ist dessen Verwandter
ADSL2plus vollstהndig abwהrtskompatibel, d.h. Endgerהte gemה ADSL v1.0
und Endgerהte gemה ADSL2 kצnnen auch an ADSL2plus-Anschlssen betrieben
werden, ohne jedoch die Vorteile von ADSL2 bzw. ADSL2plus nutzen zu
kצnnen.
Die Amtsholung ist eine
Ziffer, die innerhalb einer TK-Anlage vorgewהhlt werden muss, um eine
Amtsleitung zu bekommen. In den meisten Fהllen ist dies die <0>.
Fr Nebenstellen, von denen primהr externe Gegenstellen angewהhlt werden,
kann in vielen TK-Anlagen eine automatische (bzw. spontane) Amtsholung
konfiguriert werden. Damit erbrigt sich das manuelle Vorwהhlen der
Amtsholung. Allerdings gestaltet sich dann die interne Anwahl einer
anderen Nebenstelle der TK-Anlage komplizierter oder sie ist von dieser
Nebenstelle aus nicht mehr mצglich.
Ist die Verwendung dieses Leistungsmerkmals fr ein ISDN-Endgerהt
aktiviert, wird dem Teilnehmer wהhrend eines Gesprהchs ein weiterer
ankommender Ruf durch eine kurze Tonfolge (Anklopfen) signalisiert.
Der Teilnehmer kann den Ruf entweder annehmen, ignorieren oder abweisen.
Bei der Annahme ist es wahlweise mצglich das bestehende Gesprהch zu
halten oder zu beenden. Bei Weiterbestehen des ersten Gesprהchs kann der
Teilnehmer ber die Makeln-Funktion je nach Bedarf zwischen den beiden
Gesprהchspartnern wechseln - alternativ ist das Zusammenschalten der
beiden Gesprהche zu einer Dreierkonferenz mצglich.
Die Aktivierung des
Anklopfschutzes verhindert an einem ISDN-Endgerהt oder an der
Nebenstelle einer TK-Anlage die Nutzung des ISDN-Leistungsmerkmals
Anklopfen. Dadurch kצnnen wichtige Telefonate vor Anklopfgerהuschen
geschtzt werden.
Die Aktivierung des
Anklopfschutzes verhindert an einem ISDN-Endgerהt oder an der
Nebenstelle einer TK-Anlage die Nutzung des ISDN-Leistungsmerkmals
Anklopfen. Dadurch kצnnen wichtige Telefonate vor Anklopfgerהuschen
geschtzt werden.
Ein Anlagenanschluss ist
ein ISDN-Anschluss, der fr mittlere und groe Unternehmen ausgelegt ist.
Er ist in Punkt-zu-Punkt-Konfiguration ausgefhrt, das heit, es kann
nur ein ISDN-Endgerהt - meist eine TK-Anlage - angeschlossen werden.
Alle weiteren am Anschluss befindlichen Endgerהte mssen an der
TK-Anlage betrieben werden. Die maximale Anzahl der anschliebaren
Endgerהte wird durch die Kapazitהt der TK-Anlage bestimmt.
Das wichtigste Leistungsmerkmal des Anlagenanschlusses ist die Durchwahl.
Sie bietet die Mצglichkeit, gezielt eine Nebenstelle von auen
anzuwהhlen. Dem Anschluss ist dazu eine drei- bis fnfstellige Rufnummer
zugeordnet sowie ein Block von zwei- bis fnfstelligen Durchwahlnummern.
Der Anlagenanschluss wird als Basis- und als Primהrmultiplexanschluss
angeboten. Je nach Ausfhrung stehen am Anschluss zwei oder dreiig B-Kanהle
zur Verfgung. Durch Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger
Anlagenanschlsse kann die Anzahl der gleichzeitig mצglichen externen
Verbindungen entsprechend erhצht werden. Alle Anschlsse erhalten dabei
dieselbe Basisrufnummer - dadurch bleibt das Rufnummernsystem des
Anschlusses berschaubar. Am Anlagenanschluss sind mindestens zehn
Durchwahlnummern verfgbar. Die Anzahl der Durchwahlnummern kann auf
Wunsch erhצht werden.
Die Anlagensoftware (engl.
firmware) ist in programmierbaren Bausteinen innerhalb der TK-Anlage
gespeichert. Durch die Mצglichkeit die Anlagensoftware per Computer
jederzeit zu aktualisieren, kann der Hersteller flexibel auf neue
Anforderungen der Einsatzumgebung reagieren, neue Funktionen auf
Kundenwunsch integrieren sowie erst nach der Produktion entdeckte Fehler
beseitigen.
Innerhalb des Firmware-Bausteins ist zudem meist ein Bereich fr
benutzerdefinierte Daten enthalten. Damit kann der Anwender seine
Einstellungen dauerhaft in der Anlage speichern und diese somit
unabhהngig vom Computer mit diesen Einstellungen betreiben. Zu solchen
benutzerdefinierten Daten gehצren z.B. die Rufnummernkonfiguration, die
Daten fr eine LCR-Funktion oder benutzerdefinierte Rufnummernsperren.
In Anlagen mit Routerfunktionen enthהlt der Firmware-Baustein auerdem
die Informationen fr die Interneteinwahl.
Moderne programmierbare Bausteine sind nicht flchtig, d.h. sie behalten
ihre Informationen auch nach einem lהngeren Stromausfall.
Die Anrufweiterschaltung im Amt (AWS) ermצglicht das Weiterleiten eines
einkommenden Rufes auf eine vom Teilnehmer gewnschte Zielrufnummer.
Eine Anrufweiterschaltung ist nicht fr ein bestimmtes Endgerהt, sondern
nur fr eine bestimmte Rufnummer (MSN) aktivierbar. Es sind mehrere
Anrufweiterschaltungen unterschiedlichen Typs fr eine einzelne MSN
mצglich. Ebenso kצnnen fr verschiedene MSNs gleichzeitig
Anrufweiterschaltungen aktiv sein. Es werden drei Typen von
Anrufweiterschaltungen unterschieden:
- Anrufweiterschaltung sofort (CFU) - Anrufweiterschaltung bei Besetzt (CFB)
- Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden - nach 20 Sekunden (CFNR)
Die Anrufweiterschaltung wird nach Aktivierung durch den Teilnehmer in
die Vermittlungsstelle bermittelt und dort unabhהngig von den
Endgerהten gespeichert. Eine aktivierte Anrufweiterschaltung sofort
setzt andere Weiterschaltungen auer Kraft. Der Ruf wird von der
Vermittlungsstelle sofort auf die hinterlegte Zielrufnummer
weitergeleitet, ohne dass der eigene Anschluss kontaktiert wird. Bei
einer AWS bei Besetzt oder Nichtmelden wird dagegen erst der eigene
Anschluss kontaktiert. Diese Anrufweiterschaltungen sind daher unwirksam,
wenn das auf die Rufnummer reagierende Gerהt nicht betriebsbereit ist.
Der Ruf wird daraufhin von der Vermittlungsstelle abgebrochen und dem
Anrufer wird ein Fehler beim Verbindungsaufbau signalisiert.
Bei einer Anrufweiterschaltung zahlt der Anrufende die Verbindungsgebhren
bis zum Angerufenen, die Gebhren fr die Weiterschaltung trהgt der
Inhaber des weiterleitenden Anschlusses.
Mit dem ISDN-Leistungsmerkmal CD (Call Deflection, dt.
Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen in der Rufphase) existiert
eine weitere Mצglichkeit der Anrufweiterschaltung.
Abkrzung fr Advice of
Charge, Charging Information During the Call (dt. bermittlung der
Tarifinformationen wהhrend einer Verbindung); ISDN-Leistungsmerkmal
Damit ein ISDN-Telefon schon wהhrend eines Gesprהchs die fr die
aktuelle Verbindung bisher angefallenen Entgelte im Display anzeigen
kann, muss das ISDN-Leistungsmerkmal AOC-D am ISDN-Anschluss vorhanden
sein. bermittelt werden allerdings nicht die Kosten, sondern die bisher
verbrauchten Tarifeinheiten. Der Multiplikator - also die Kosten einer
Tarifeinheit - wird direkt am Endgerהt eingestellt. Bei Tarifen, in
denen die Kosten je Tarifeinheit variabel sind, erhהlt der Teilnehmer
durch die feste Vorgabe der Kosten je Einheit am Endgerהt unzutreffende
Gesamtkosten angezeigt. Fr solche Tarife ist einzig das ISDN-Leistungsmerkmal
AOC-S geeignet.
AOC-D entspricht funktional dem 16 KHz-Gebhrenimpuls aus dem analogen
Telefonnetz. Damit analoge Endgerהte die Tarifinformationen an einem
ISDN-Anschluss ebenfalls anzeigen kצnnen, muss dieses ISDN-Leistungsmerkmal
zugeschaltet sein. Auerdem ist es notwendig, dass die TK-Anlage die
digitalen Tarifinformationen in den analogen 16 KHz-Gebhrenimpuls
umwandelt. Vor allem bei kleineren TK-Anlagen ist diese Funktionalitהt
nur selten anzutreffen.
Abkrzung fr Advice of
Charge, Charging Information at the End of the Call (dt. bermittlung
der Tarifinformationen am Ende einer Verbindung); ISDN-Leistungsmerkmal
Damit ein ISDN-Telefon am Ende eines Gesprהchs die fr die aktuelle
Verbindung angefallenen Entgelte im Display anzeigen kann, muss das
ISDN-Leistungsmerkmal AOC-E am ISDN-Anschluss vorhanden sein. Fr die
Anzeige der Tarifinformationen schon wהhrend der Verbindung ist dagegen
das ISDN-Leistungsmerkmal AOC-D notwendig. bermittelt werden bei AOC-E
nicht die Kosten, sondern die Summe der wהhrend der Verbindung
angefallenen Tarifeinheiten. Der Multiplikator - also die Kosten einer
Tarifeinheit - wird direkt am Endgerהt eingestellt. Bei Tarifen, in
denen die Kosten je Tarifeinheit variabel sind, erhהlt der Teilnehmer
durch die feste Vorgabe der Kosten je Einheit am Endgerהt unzutreffende
Gesamtkosten angezeigt. Fr solche Tarife ist einzig das ISDN-Leistungsmerkmal
AOC-S geeignet.
Wהhrend ISDN-Telefone die Tarifinformationen AOC-D und AOC-E gleichermaen
auswerten kצnnen, benצtigen die meisten TK-Anlagen fr das Erfassen der
angefallenen Verbindungsentgelte die Tarifinformationen, die ber AOC-E
bermittelt werden. Analoge Telefone benצtigen dagegen AOC-D, da sie nur
wהhrend eines Gesprהches Verbindungsentgelte anzeigen kצnnen.
Abkrzung fr Advice of
Charge: Charging Information at Call Setup Time (dt. bermittlung der
Tarifinformationen vor, wהhrend oder am Ende einer Verbindung); ISDN-Leistungsmerkmal
Das ISDN-Leistungsmerkmal AOC-S bietet wesentlich detailliertere
Tarifinformationen als die Leistungsmerkmale AOC-D und AOC-E. Schon zu
Beginn der Verbindung werden dem ISDN-Endgerהt genaue Informationen zu
den voraussichtlichen Kosten der aktuellen Verbindung bermittelt. Die
Vermittlungsstelle bermittelt dazu den Multiplikator je Tarifeinheit,
sowie den Wert fr die Dauer einer Tarifeinheit. Sowohl der
Multiplikator als auch die Dauer kצnnen im Verlaufe einer Verbindung
variieren. Damit kצnnen Endgerהte auch bei variablen Tarifen, bei denen
die Kosten je Einheit im Gesprהchsverlauf sinken, korrekte
Verbindungsentgelte angezeigen.
Das Leistungsmerkmal AOC-S ist derzeit nur in wenigen ISDN-Netzen verfgbar.
Hinzu kommt, dass nur wenige der aktuell verfgbaren ISDN-Endgerהte dafr
ausgelegt sind.
Abkrzung fr Audio Video
Remote Control Profile; Bluetooth-Profil
AVRCP ist ein Bluetooth-Profil, dass es ermצglicht mobile Bluetooth-Gerהte
als Fernbedienung fr Audio- oder Videogerהte einzusetzen. Es sind nicht
nur einfache Fernbedienungen mit Bluetooth-Schnittstelle denkbar,
sondern auch PCs, Handys oder Organizer kצnnen via AVRCP-Profil als
Fernbedienung verwendet werden.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Senders und das andere Gerהt die
Rolle des Empfהngers. Die Rolle des Senders wird mit dem Krzel AVRCP-CT
(Controller) bezeichnet, die des Empfהngers mit AVRCP-TG (Target, dt.
Ziel).
Abkrzung fr
Basiskanal (engl. Bearer Channel); Nutzdatenkanal im ISDN
Im ISDN kann ber jeden B-Kanal eine physikalische ISDN-Verbindung zur
digitalen bermittlung der Nutzdaten (Sprache, Fax, Daten) mit einer
maximalen bertragungsgeschwindigkeit von 64 kBit/s hergestellt werden.
Es handelt sich dabei um symmetrische Verbindungen, d.h. die maximale bertragungsgeschwindigkeit
steht fr beide bertragungsrichtungen (Upstream und Downstream) zur
Verfgung. Im Gegensatz zu ADSL reduziert eine Teilauslastung in einer
Richtung die bertragungsgeschwindigkeit der Gegenrichtung um den Wert
der Teilauslastung.
Je nach ISDN-Anschluss stehen dem ISDN-Teilnehmer unterschiedlich viele
B-Kanהle zur Verfgung. Wהhrend der Basisanschluss (BRI) ber zwei B-Kanהle
verfgt, sind es beim Primהrmultiplexanschluss (PRI) dreiig B-Kanהle.
Zusהtzlich besitzt jeder ISDN-Anschluss einen Steuerkanal (D-Kanal) zur
bertragung der Steuer- und Signalisierungsdaten des ISDN-Vermittlungsprotokolls
(D-Kanal-Protokoll).
Die Bandbreite bezeichnet
die Differenz zwischen der hצchsten und der niedrigsten Frequenz, die in
einem Frequenzspektrum eines Signals enthalten ist. Es handelt sich um
eine analoge Kenngrצe, die in Hz angegeben wird. Der Begriff wird auerdem
verwendet, um die bertragungskapazitהt eines Verbindungskanals zu
beschreiben.
Die Bandbreite lהsst keinen unmittelbaren Rckschluss bezglich der bertragungsrate
eines Signals zu, da diese auer von der Bandbreite ganz mageblich von
der verwendeten Kanalkodierung begrenzt wird. Die Kanalkodierung
beschreibt die Verfahren, die die zu bermittelnden Signale an den
physikalischen Kanal anpasst. Dazu gehצren das Modulationsverfahren und
das eingesetzte Fehlerschutzverfahren. Je gestצrter ein bertragungskanal
ist, desto robuster sind die eingesetzten Modulations- und
Fehlerschutzverfahren - je robuster diese Verfahren gewהhlt werden,
desto geringer ist die mצgliche bertragungsrate innerhalb einer
bestimmten Bandbreite.
Der Basisanschluss ist ein
ISDN-Anschluss, der fr private Nutzer und fr kleinere Unternehmen
ausgelegt ist. Er verfgt ber zwei Nutzkanהle (B-Kanהle) mit einer bertragungskapazitהt
von jeweils 64 kBit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16 kBit/s. Der
Basisanschluss wird als Mehrgerהte- oder als Anlagenanschluss angeboten.
Durch Zusammenschalten mehrerer Anlagenanschlsse kצnnen auch an einem
Basisanschluss mehr als zwei externe Verbindungen gleichzeitig aufgebaut
werden.
Am Anlagenanschluss kann lediglich ein ISDN-Endgerהt - sinnvollerweise
eine TK-Anlage - angeschlossen werden, am Mehrgerהteanschluss hingegen
bis zu acht ISDN-Endgerהte. Dafr bietet der Anlagenanschluss einen
zusammenhהngenden Rufnummernblock, der auf Wunsch auch mehr als zehn
Rufnummern beinhalten kann. Einem Mehrgerהteanschluss lassen sich
dagegen maximal zehn Rufnummern zuordnen. Die meisten ISDN-Anschlsse
sind als Mehrgerהteanschluss ausgefhrt.
Abkrzung fr
Breitband-Anschlusseinheit (engl. Broadband Access Equipment)
Der BBAE bildet auf der Seite des Teilnehmeranschlusses den
physikalischen Abschluss einer breitbandig genutzten Anschlussleitung.
Er trennt das Anbieternetz von der Anschlussverkabelung beim Teilnehmer
und bereitet die Signale fr die bermittlung ber den jeweiligen
Verbindungsabschnitt auf.
Bei ADSL-Anschlssen beinhaltet der BBAE meist auch den Splitter, der
das Breitband- und Schmalbandsignal voneinander trennt bzw. wieder
zusammenfhrt.
Die Benutzeranmeldung ist ein Vorgang, bei dem die Zugangsberechtigung
eines Anwenders zu einem Dienstangebot anhand seiner Zugangsdaten geprft
wird. Zugangsberechtigungen werden in sehr vielen Anwendungsbereichen
der Computertechnik geprft.
Die gelהufigsten Anmeldeprozesse finden bei der Anmeldung am
Betriebssystem bzw. im lokalen Netzwerk, bei der Interneteinwahl, beim
E-Mailabruf und hהufig auch beim E-Mail-Versand statt. Eine Prfung der
Zutrittsberechtigung erfolgt beispielsweise auch bei der sicheren
Kopplung von Bluetooth-Gerהten.
Die Einstellungsoption "Betrieb
an einer Nebenstelle" aktiviert eine automatische Amtsholung fr
Endgerהte, die an einer TK-Anlage betrieben werden.
Daneben existiert meist auch die Option, dem Gerהt die Ziffer fr die
Amtsholung per Konfigurationsmen mitzuteilen. Wenn dies nicht mצglich
ist, verwendet das Gerהt bzw. die Software die meist in TK-Anlagen
verwendete Amtsholung <0>.
Ist in der TK-Anlage jedoch gleichfalls die automatische Amtsholung
aktiviert, so kommt es nach Aktivierung der Option am Endgerהt zu
Fehlern beim Verbindungsaufbau, da die Amtsholung doppelt gewהhlt wird.
BIP ist ein Bluetooth-Profil, dass die bertragung von Bildern im
JPEG-Format ermצglicht. Durch Verwendung dieses Profils kצnnen z.B. von
digitalen Kameras Bilder auf PCs oder Drucker bertragen werden.
Es existieren sechs unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils.
Verwendet eine Digitalkamera die Rolle BIP-ImagePush (dt. Bilder
versenden), kann sie die bertragung von Bildern zum Speichern auf einer
Bluetooth-Gegenstelle aktiv steuern. Soll die Bluetooth-Gegenstelle
hingegen die bertragung selbst steuern, muss sie die Rolle
BIP-ImagePull (dt. Bilder anfordern) verwenden. Eine weitere Mצglichkeit
Bilder zur Speicherung an ein anderes Gerהt zu bermitteln, bietet der
Modus BIP-AutoArchive. Durch Verwendung dieser Rolle kann eine Kamera
die automatische Archivierung von Bildern durch eine Gegenstelle
veranlassen.
Zur Steuerung der Bildausgabe auf einen Drucker eignet sich wiederum der
Modus BIP-AdvImagePrint (Advanced Image Print, dt. erweiterter
Druckmodus fr Bilder). Die Ausgabe von Bildern auf ein Anzeigegerהt
erfolgt hingegen im Modus BIP-RemMonitor (Remote Monitor, dt.
fernsteuern eines Monitors). Der Modus BIP-RemCam (Remote Camera,
fernsteuern einer Kamera) gestattet das ferngesteuerte Auslצsen einer
Digitalkamera durch ein anderes Bluetooth-Gerהt.
Bluetooth ist ein offener
industrieller Funkstandard. Seine Entwicklung geht auf eine Anregung der
schwedischen Firma Ericsson zurck. Ziel war die Schaffung eines
lizenzfreien Funkverfahrens fr den Nahbereich zur kabellosen Sprach-
und Datenkommunikation zwischen elektronischen Gerהten von verschiedenen
Herstellern. Gemeinsam mit anderen Firmen aus den Bereichen
Telekommunikation, Datenverarbeitung, Gerהte- und Fahrzeughersteller grndete
Ericsson 1998 die Bluetooth Special Interest Group (SIG). Heute gehצren
der SIG mehrere tausend Unternehmen aus der ganzen Welt an.
Bluetooth-Module verfgen ber eine sehr geringe und kompakte Baugrצe
sowie einen sehr geringen Stromverbrauch und sind daher auch in
Kleingerהten wie Handys und PDAs einsetzbar. In kurzer Zeit hat die
Bluetooth-Technologie Eingang in vielen verschiedenen Gerהtetypen
gefunden. So kצnnen ber Bluetooth heute u.a. Handys, Headsets,
Notebooks und PCs, PDAs, Digitalkameras und Telefone untereinander Daten
austauschen. ber Bluetooth-Access-Points fr den ISDN- oder den DSL-Zugang
kצnnen diese Gerהte zu geringen Kosten Zugang zum Internet erlangen.
Der Name „Bluetooth“ stammt vom Wikingerkצnig Harald Gormsen Blוtand. Er
vereinigte im zehnten Jahrhundert Dהnemark und Norwegen und hatte den
Spitznamen „Blauzahn“ (englisch: bluetooth). Da dieses Funksystem die
unterschiedlichsten Informations-, Datenverarbeitungs- und
Mobilfunkgerהte miteinander verknpft und somit dem Beispiel des
Wikingerkצnigs folgt, erhielt die neue Funktechnologie den Namen
Bluetooth.
Bluetooth kennt drei
verschiedene Energiesparmodi. Diese Modi werden als Sniff-, Hold- bzw.
Park-Modus bezeichnet. Im Sniff-Modus nimmt ein Slave nur innerhalb
bestimmter aufeinanderfolgender Aktivitהtsphasen vom Master Pakete
entgegen. Das Zeitintervall zwischen diesen immer wiederkehrenden
Aktivitהtsphasen wird vom Anwender festgelegt. Im Halte-Modus nimmt der
Slave dagegen bis zu einer bestimmten zuvor gemeinsam vereinbarten
Zielzeit keinerlei Pakete mehr entgegen. Danach verlהsst der Slave den
Haltemodus wieder. Den geringsten Stromverbrauch weist ein Bluetooth-Gerהt
im Park-Modus auf. In diesem Modus sendet ein Slave keinerlei Daten mehr,
bis er diesen Modus wieder verlהsst. Alle drei Modi kann der Slave auf
eigenen Wunsch einnehmen. Der Park-Modus kann vom Master auch angeordnet
werden.
Neben diesen drei Energiesparmodi existieren bei Bluetooth weitere
Strategien um den Stromverbrauch zu reduzieren. Diese Strategien
betreffen die Sichtbarkeit und die Kontaktierbarkeit eines Bluetooth-Gerהtes.
Die Sichtbarkeit eines Gerהtes wird durch sein Verhalten gegenber
Inquiry-Anfragen festgelegt - die Kontaktierbarkeit dagegen im Verhalten
gegenber der Paging-Prozedur. Darber
hinaus geht Bluetooth mit seiner Sendeleistung sehr sparsam um. Mittels
Sendeleistungsregelung (Power Control) wird sie im Betrieb auf die
jeweils tatsהchlich benצtigte Leistung - im Einzelfall sogar von 100 mW
auf unter 1 mW - reduziert.
Bluetooth arbeitet auf
lizenzfreien ISM-Frequenzen zwischen 2,402 und 2,480 GHz. Es stehen 79
je 1 MHz breite Kanהle zu Verfgung. Fr eine mצglichst sichere und
stצrungsfreie bertragung der Daten sorgt eine Verschlsselung und die bermittlung
der Pakete ber jeweils einen der nach dem Frequenzsprungverfahren
ausgewהhlten Kanהle. Aus dem verwendeten Zeittakt von 0,625
Millisekunden fr den Wechsel des Kanals resultieren rund 1600
Frequenzsprnge pro Sekunde.
Bluetooth gestattet die Bildung von Ad-hoc-Netzwerken. Diese Ad-hoc-Netzwerke
werden in Kleinstfunkzellen (Piconetzen) organisiert. Ein Bluetooth-Gerהt
kann mehreren Piconetzen angehצren. bernimmt ein Gerהt dabei eine Brckenfunktion,
so wird der so gebildete Zusammenschluss zweier Piconetze als
Scatternetz bezeichnet.
Jedes Piconetz verwendet eine einmalige Frequenzwechsel-Sequenz, die auf
der Bluetooth-Adresse des koordinierenden Gerהtes (Master) beruht. Die
Kommunikation erfolgt paketorientiert. Der Master bermittelt in jedem
Zeittakt ein Datenpaket an einen bestimmten Slave (nichtkoordinierendes
Gerהt). Dieser darf in dem darauf folgenden Zeittakt seinerseits ein
Paket an den Master bermitteln. Der nהchste Zeitakt ist wieder fr den
Master bestimmt. Er adressiert nun das nהchste Gerהt und stellt ihm
damit den folgenden Zeittakt zur Verfgung. Auf diese Weise arbeitet der
Master sukzessive alle Slaves des Piconetzes ab.
Das Bluetooth-Kennwort
(PIN) dient der berprfung der Zugangsberechtigung zu einem Piconetz.
Die Eingabe ist allerdings nur dann notwendig, wenn das kontaktierte
Gerהt in einem entsprechenden Bluetooth-Sicherheitsmodus arbeitet.
Sieht der Sicherheitsmodus die Prfung der Zugangsberechtigung vor, so
findet bei der erstmaligen Anmeldung an einem bestimmten Bluetooth-Gerהt
ein so genanntes Pairing (dt. Paarung) statt. Im Verlaufe dieser
Prozedur wird ein Initialisierungsschlssel erzeugt, der sich aus einer
צffentlichen Zufallszahl, einer Gerהteadresse und der PIN berechnet. Bei
beiden Gerהte muss dazu die gleiche PIN eingegeben werden.
Die PIN verfgt ber eine Lהnge von maximal 16 Zeichen. Bei Gerהten ohne
Tastatur ist die PIN fest vorgegeben, bei allen anderen sollte sie der
Anwender הndern kצnnen. Zwei Bluetooth-Gerהte mit fest vorgegebenen
voneinander abweichenden PINs kצnnen nicht gepaart werden.
Durch die Untersttzung
eines bestimmten Bluetooth-Profils zeigt ein Gerהt seine Fהhigkeiten bezglich
der Bewהltigung einer bestimmten Aufgabe an - also seine Eignung fr
einen bestimmten Anwendungsfall. Zur gemeinsamen Bewהltigung einer
Aufgabe mssen zwei Bluetooth-Gerהte dasselbe Profil untersttzen. Auerdem
muss das Rollenverhalten der beiden Gerהte bezglich eines Profils
zueinander passen - d.h. ein Gerהt muss eine Aufgabe stellen und das
andere die Aufgabe lצsen kצnnen. Bluetooth-Gerהte kצnnen ber die
Profile gegenseitig ihre Fהhigkeiten erkennen und daher gezielt nach
einem geeigneten Partner fr eine Aufgabenbewהltigung suchen.
Bluetooth-Gerהte setzen sich beim Aufbau einer Verbindung gegenseitig ber
die jeweils untersttzten Profile in Kenntnis und teilen darber hinaus
ihre Rollenzuordnung mit. Sowohl die Profile als auch die
Rollenzuordnungen sind im Bluetooth-Standard festgelegt. Es existieren
mittlerweile ca. 20 Bluetooth-Profile. Die Liste der im
Bluetooth-Standard festgelegten Profile wird stהndig erweitert. Schon
die vorhandenen Profile decken ein breites Anwendungsspektrum vom
Drucken ber die Bildung von privaten Netzwerken bis zum Zugang zu ISDN
oder DSL ab.
Die Bluetooth-Protokolle
stellen die Regelwerke dar, nach denen sich Bluetooth-Gerהte richten mssen,
wenn sie miteinander kommunizieren wollen. Bluetooth-Protokolle legen
fest, wie sich die Gerהte gegenseitig erkennen kצnnen, wie Verbindungen
untereinander auf- und abgebaut und wie die Datenbertragungen gesteuert
und gesichert werden.
Mit den Bluetooth-Protokollen CMPT (CAPI Message Control Protocol), BNEP
(Bluetooth Network Encapsulation Protocol), RFCOMM (Serial Port
Emulation), TCS (Telephony Control Specification) und SDP (Service
Discovery Protocol) stehen insgesamt fnf solcher Regelwerke zur Verfgung.
Jedes der Bluetooth-Profile verwendet eines dieser Protokolle zur
Sicherung seiner Kommunikation. So verwendet das ISDN-Zugriffsprofil CIP
die Regeln des Protokolls CMPT. Das Netzwerk-Profil PAN wiederum
verwendet BNEP.V
Neben den genannten Bluetooth-Protokollen existieren noch einige so
genannte adaptierte Protokolle - das sind Protokolle, die aus anderen
Kommunikationsbereichen stammen und an die Bluetooth-Technologie
angepasst wurden. Dazu zהhlt u.a. das Infrarot-Protokoll IrOBEX, das in
der fr Bluetooth adaptierten Variante mit OBEX (Object Exchange
Protocol) bezeichnet wird.
Der Bluetooth-Standard
definiert drei Leistungsklassen. Diese unterscheiden sich durch die
Sendeleistung der Gerהte und damit durch die erzielbare Reichweite.
Gerהte der hצchsten Leistungsklasse 1 verwenden eine maximale
Sendeleistung von 100 mW und kצnnen bei Bestehen einer hindernisfreien
Sichtverbindung zum Kommunikationspartner eine Mindestreichweite von 100
Metern erzielen. Unter idealen Bedingungen konnten bei Tests schon bis
zu 400 Meter Reichweite gemessen werden. Die Bluetooth-Gerהte der
Leistungsklassen 2 und 3 verbrauchen aufgrund der geringeren
Sendeleistung von 2,5 bzw. 1 mW erheblich weniger Energie und erzielen
unter den gleichen Bedingungen mit dieser Sendeleistung immerhin noch
eine Mindestreichweite von 20 bzw. 10 Metern.
Die Zugehצrigkeit eines Gerהtes zu einer bestimmten Leistungsklasse
schrהnkt seine Kommunikationsfהhigkeit mit Gerהten anderer
Leistungsklassen in keiner Weise ein. Die kommunikationswilligen Gerהte
mssen lediglich gegenseitig innerhalb ihrer Funkreichweite liegen.
Sobald eine Verbindung zwischen den Gerהten zustande gekommen ist,
kצnnen alle gemeinsam verfgbaren Bluetooth-Profile auch genutzt werden.
Die Leistungsklassen sollen den Herstellern ermצglichen, den
Energiebedarf der Bluetooth-Module an die Leistungsfהhigkeit ihrer
Basisgerהte anzupassen. Durch die Einordnung in Leistungsklassen hat der
Anwender zudem Kenntnis von der zu erwartenden Reichweite seines Gerהtes.
Zur weiteren Senkung des Energieverbrauchs sind drei Energiesparmodi
(Sniff-, Park- und Halte-Modus) und eine Sendeleistungsregelung (Power
Control) spezifiziert.
Funknetze weisen im
Vergleich zu drahtgebundenen Netzen eine geringere Abhצrsicherheit auf.
Daher wurde bei der Spezifizierung des Bluetooth-Standards groen Wert
auf eine mצglichst sichere Kommunikation gelegt. Grundsהtzlich weist
jede Kommunikation zwischen Bluetooth-Gerהten schon durch das zum
Einsatz kommende Frequenzsprungverfahren eine gewisse Abhצrsicherheit
auf. Auerdem kann die Sichtbarkeit und Kontaktierbarkeit eines
Bluetooth-Gerהtes ber die Festlegungen zum Verhalten gegenber Inquiry-
und Paging-Anfragen eingeschrהnkt werden.
Darber hinaus definiert die Bluetooth-Spezifikation drei
Sicherheitsstufen. In der ersten Sicherheitsstufe initiiert das
Bluetooth-Gerהt selbst keine speziellen Sicherheitsmechanismen, reagiert
aber auf Authentifizierungsanfragen anderer Gerהte. In der zweiten
Sicherheitsstufe wird die Auswahl und die Nutzung von
Sicherheitsmechanismen abhהngig vom Bluetooth-Gerהt und vom Dienst auf
Anwendungsebene festgelegt. Das Gerהt leitet aber erst dann
Sicherheitsprozeduren ein, wenn es eine Aufforderung zum
Verbindungsaufbau erhalten hat. In der dritten Sicherheitsstufe ist
generell eine Authentifizierung beim Verbindungsaufbau erforderlich. Die
Verschlsselung der zu bertragenden Daten ist dagegen optional. Der
Authentifizierungsvorgang erfolgt dabei immer mit einer 128 Bit-Verschlsselung.
Die Nutzdaten kצnnen mit Schlssellהngen zwischen 8 und 128 Bit
gesichert werden.
Zum Aufbau einer
Verbindung zwischen zwei Bluetooth-Gerהten, muss ein dreistufiger
Prozess des gegenseitigen Kennenlernens durchlaufen werden. Dieser
Prozess beinhaltet die Phasen Inquiry (Suche nach kommunikationsbereiten
Gerהten), Paging (Anforderung und Aufnahme einer Verbindung) und Pairing
(Aushandlung der sicherheitsrelevanten Verbindungsparameter). Im
Anschluss werden die gemeinsam genutzten Bluetooth-Profile ausgehandelt.
Die so gebildete Bluetooth-Kleinstfunkzelle wird als Piconetz bezeichnet.
Bluetooth untersttzt
sowohl asynchrone als auch synchrone bertragungen.
Der asynchrone Modus dient der weniger zeitkritischen bertragung von
Daten. Hierbei kommt es nicht auf eine bertragung der Pakete in
konstanten Zeitabstהnden an, sondern vielmehr auf ihre vollstהndige bermittlung.
Fr die asynchrone bertragung steht ein Kanal zur Verfgung. Hierbei
kצnnen maximal 433,9 kBit/s in beiden Richtungen bertragen werden.
Neben diesem symmetrischen Betrieb kann die bertragung auch
asymmetrisch mit maximal 723,2 kBit/s in der einen Richtung und 57,6
kBit/s in der anderen Richtung erfolgen. Dieser Betriebsmodus eignet
sich hervorragend fr die Kopplung mit einem ADSL-Zugang, der
symmetrische Betrieb besonders fr Netzwerkkopplungen.
Der synchrone Modus dient der bermittlung von zeitkritischen
Sprachinformationen. Die Pakete werden in regelmהig
aufeinanderfolgenden Zeitabstהnden bermittelt. Im Falles eines
Verlustes wird ein Paket nicht erneut bermittelt, da dieses beim
Empfהnger zu einem spהteren Zeitpunkt nicht mehr verwertbar ist - im
Gegenteil kצnnte dadurch sogar ein stצrendes Rauschen erzeugt werden.
Fr Sprachbertragungen stehen bis zu drei synchrone Kanהle zur Verfgung.
Jeder von ihnen bietet mit einer symmetrischen bertragungskapazitהt von
64 kBit/s ISDN-Qualitהt.
Pakete von synchronen Verbindungen werden bevorzugt bertragen. Stehen
weitere Kapazitהten zur Verfgung, so werden die Datenpakete der
asynchronen Verbindung bercksichtigt.
Die Bluetooth-Adresse ist
eine 48-Bit-Gerהteadresse. Jede Bluetooth-Adresse sollte weltweit nur
einmal vergeben sein. ber sie kann ein Bluetooth-Gerהt eindeutig
identifiziert und adressiert werden.
Abkrzung fr Bluetooth
Network Encapsulation Protocol; Bluetooth-Protokoll
Dieses Bluetooth-Protokoll definiert den einheitlichen Transport von
Netzwerkpaketen ber eine Bluetooth-Verbindung. BNEP bernimmt in
Bluetooth-Netzwerken bezglich des Internetprotokolls IP dieselbe
Funktion, die in lokalen Netzwerken das Netzwerkprotokoll Ethernet ausbt.
Das Protokoll BNEP wird u.a. fr Verbindungen zwischen Bluetooth-Gerהten
unter Verwendung des Bluetooth-Profils PAN benצtigt.
BPP ist ein Bluetooth-Profil, dass einfache Druckdienste zur Verfgung
stellt. Es ist fr das Ausdrucken von kurzen E-Mails und SMS-Nachrichten
von mobilen Kleingerהten - z.B. Handys oder Organizer - konzipiert.
Es existieren zwei unterschiedliche Rollen innerhalb dieses Bluetooth-Profils
- ein Gerהt bernimmt die Rolle des Druckers und das andere Gerהt die
Rolle des Druckauftrag-Initiators. Die Rolle des Druckers wird mit dem
Krzel BPP-Printer (dt. Drucker) bezeichnet, die des Druckauftrag-Initiators
mit BPP-SenderDev (Sender Device, dt. Sendegerהt).
Mit dem Bluetooth-Profil HCRP existiert ein weiteres Profil fr
Druckanwendungen, dass ber die Mצglichkeiten von BPP weit hinausreicht.
Auerdem steht mit dem Profil BIP ein fr den Ausdruck von Bildern
optimiertes Profil zur Verfgung.
Der Breitband-PoP (Point
of Presence) ist der Zugangspunkt vom Internet Service Provider fr
Kunden die breitbandige Internetzugangstechnologien wie ADSL verwenden.
Internetverbindungen ber
schnelle Anbindungen wie ADSL oder Cable werden als
Breitbandverbindungen bezeichnet. Als wichtigste Kenngrצe einer
Breitbandverbindung gilt die maximal nutzbare Bandbreite fr den
Downstream. In der Schweiz werden Internetanbindungen mit bertragungsraten
von mehr als 128 kBit/s fr den Downstream als Breitbandverbindungen
bezeichnet.
In den USA werden dagegen auch Anbindungen mit 64 kBit/s als
Breitbandverbindungen bezeichnet. Der Grund dafr ist, dass im
Allgemeinen alle Verbindungen, die schneller als eine analoge
Modemverbindung bzw. eine ISDN-Verbindung sind, als Breitbandverbindung
bezeichnet werden. In den USA und einigen anderen Lהndern bietet ISDN
aber lediglich eine bertragungsrate von 56 kBit/s und die Mצglichkeit
einer Kanalbndelung ist bei ISDN-Zugהngen auf Basis der D-Kanal-Protokolle
NI1 bzw. 5ESS nur sehr selten gegeben.
Durch eine Brcke kצnnen unabhהngige Netzwerke aneinander gekoppelt
werden. So entsteht ein gemeinsames Netzwerk, dass in zwei Subnetze
unterteilt ist. Die Brcke sorgt dafr, dass nur Datenpakete die Brcke
passieren, die fr das jeweils andere Subnetz gedacht sind.
Hauptaufgabe der Brcke ist es, Netzwerke in Hinblick auf ihre
Lהngenausdehnung und die maximal mצgliche Anzahl der teilnehmenden
Netzwerkgerהte (z.B. PCs, Drucker) zu erweitern und den Datenverkehr in
den einzelnen Subnetzen sinnvoll zu begrenzen. Hinzu kommt die
Mצglichkeit, Netzwerke unterschiedlicher physikalischer Beschaffenheit
(Twisted-Pair-Kabel, Lichtwellenleiter) miteinander zu verbinden.
Mit einem Browser (auch Webbrowser genannt) kצnnen Internetseiten
betrachtet werden. Ein Browser sorgt fr die Anforderung der Daten einer
gewnschten Internetseite. Er interpretiert die eingetroffenen Daten und
stellt sie nach grafischer Aufbereitung fr den Anwender bereit.
Abkrzung fr Common ISDN
Application Programming Interface (dt. Allgemeine Schnittstelle fr die
ISDN-Anwendungsprogrammierung)
ber die standardisierte Software-Schnittstelle CAPI, die normalerweise
in Form eines Gerהtetreibers mit einer ISDN-Karte installiert wird, kann
jede CAPI-fהhige ISDN-Software auf die Funktionen der ISDN-Hardware
zugreifen, auch wenn beide nicht vom selben Hersteller sind.
Wichtige Eigenschaften der CAPI-Schnittstelle sind die Untersttzung
mehrerer B-Kanהle fr Daten- und Sprachbertragung, die Verwendung des
B-Kanal-Protokolls zur Verbindungssteuerung, die Untersttzung mehrerer
logischer Verbindungen ber eine physikalische Verbindung sowie die
Untersttzung mehrerer Anwendungen.
Stellt ein Computer die
ISDN-Schnittstelle CAPI zur gemeinsamen Nutzung in einem lokalen
Netzwerk zur Verfgung, so spricht man von einer CAPI im Netz. Eine CAPI
im Netz ermצglicht die gemeinsame Nutzung einer oder mehrerer ISDN-Karten
eines Computers innerhalb eines lokalen Netzwerkes.
Alle PCs, die auf die CAPI im Netz zugreifen wollen, benצtigen dazu eine
virtuelle CAPI. Greift nun eine beliebige ISDN-Anwendung auf eine
virtuelle CAPI zu, so werden alle Zugriffe von dieser virtuellen CAPI
auf die CAPI im Netz weitergeleitet. Die virtuelle CAPI agiert also als
Stellvertreter der CAPI im Netz auf dem jeweiligen Client-PC. Fr die
ISDN-Anwendungen bleibt dieser Vorgang verborgen.
dt. CAPI-Zugang,
CAPI-Anschluss, im Sinne von Brcke zur CAPI
Der CAPI Port ermצglicht die Nutzung von Anwendungsprogrammen, die fr
den Betrieb mit analogen Modems entwickelt wurden. Damit auch הltere
Microsoft-Betriebssysteme (Windows 95/98/Me/NT) bzw. Anwendungsprogramme,
die ein analoges Modem erwarten, einen ISDN-Controller nutzen kצnnen,
agiert der CAPI Port-Treiber als Vermittler zwischen der
UNIMODEM-Schnittstelle (universelle Modemschnittstelle) von Windows und
der ISDN-Anwendungsschnittstelle CAPI - er bildet sozusagen eine Brcke
zwischen beiden.
Dazu werden durch den CAPI Port-Treiber eine Reihe virtueller Modems in
das System eingetragen. Diese kצnnen mit Hilfe von AT-Befehlen (hardwarenahe
Steuerbefehle fr Modems) flexibel an die Erfordernisse der
verschiedenen Gegenstellen angepasst werden. Allerdings ist jedes der
installierten virtuellen Modems schon fr einen bestimmten
Anwendungsfall vorkonfiguriert (darunter Fax G3, analoges Modem, RAS,
PPP, X.75). Fr die meisten Anwendungsfהlle entfהllt damit das manuelle
Eingeben von AT-Befehlen durch den Anwender.
Die Bezeichnung CAPI
SoftCompression steht fr eine Datenkompression auf Basis des Protokolls
X.75 und des Komprimierungsverfahrens V.42bis. Die Datenkompression
findet dabei auf CAPI-Ebene, also auf dem ISDN-Controller selbst statt.
CAPI SoftCompression steht beim ISDN-Dateitransfer fr die Protokolle
IDtrans und Eurofile zur Verfgung. Die Verwendung der CAPI
SoftCompression wird beim Verbindungsaufbau zwischen den beiden
beteiligten Gegenstellen ausgehandelt. Beide ISDN-Controller mssen
dieses Leistungsmerkmal untersttzen. Ist die Aushandlung erfolglos, so
wird die Verbindung ohne diese Funktion aufgebaut.
CAPI SoftFax G3 ist eine
direkt in die CAPI integrierte Untersttzung fr den Faxstandard G3.
CAPI SoftFax G3 wird ber den so genannten T.30-Befehlssatz umgesetzt.
Durch die SoftFax G3-Integration in die CAPI muss eine ISDN-Faxanwendung
den Fax G3-Standard nicht selbst umsetzen. Durch Zurckgreifen auf die
in der CAPI integrierte Fax G3-Untersttzung kann der Aufwand bei der
Programmierung von ISDN-Anwendungen deutlich reduziert werden. Die
Programme werden dadurch schlanker und verbrauchen weniger
Rechenleistung.
Abkrzung fr Call
Deflection (dt. Anrufweiterschaltung durch den Angerufenen wהhrend der
Rufphase); ISDN-Leistungsmerkmal.
Das ISDN-Leistungsmerkmal CD gestattet es einem Teilnehmer, erst wהhrend
der Rufphase einer eingehenden Verbindung zu entscheiden, ob fr den
jeweiligen Anrufer eine Anrufweiterschaltung eingeleitet werden soll.
Dazu muss das Gesprהch nicht angenommen werden; die Anrufweiterschaltung
erfolgt an eine wהhrend der Rufphase am Telefon eingegebene
Zielrufnummer. Nach Aktivierung der Anrufweiterschaltung durch den
Teilnehmer wird der Ruf ins Amt zurckgenommen und auf die Zielrufnummer
umgeleitet.
Der Anrufende zahlt die Verbindungsgebhren bis zum Angerufenen, die Gebhren
fr die Weiterschaltung trהgt der Inhaber des weiterleitenden
Anschlusses.